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Fraunhofer-Institut erhält erste Schaumtandex-Laboranlage ZE 30/KE 60

Schaumtandex-Anlage im Labormaßstab für Rezepturentwicklungen und Grundsatzversuche.
Breitschlitzdüse für geschäumte Kunststoffplatten bis zu 300 mm Breite und einer Dicke von maximal 60 mm.
Neueste Technologie zum physikalischen Verschäumen
Hannover, 15. August 2011
Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie, Pfinztal, hat die erste Schaumtandex-Anlage von KraussMaffei Berstorff  Hannover bestellt. Das einzigartige und hochwertige Maschinenkonzept ist in seiner Gesamtheit hervorragend zum physikalischen Verschäumen von Kunststoffen mit umweltfreundlichen Treibmitteln geeignet. Die Schaumtandex-Anlage besteht aus einem Zweischneckenextruder ZE 30 UTX zum Aufschmelzen und Mischen und einem Einschneckenextruder KE 60 zum Kühlen der Schmelze.

Schaumextrusionsanlagen hervorragend für Forschungsarbeit geeignet
„Mit der Schaumtandex ZE 30/KE 60 werden wir eine zukunftsorientierte Forschungsarbeit mit neuester Technologie anbieten“, erläutert Dr. Jan Diemert, stellvertretender Produktbereichsleiter Polymer-Engineering im Fraunhofer-Institut, Pfinztal. Deren Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Entwicklung neuer physikalisch geschäumter Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Entwicklung geschäumter Biopolymere liegen sowie auf der Untersuchung der Schäumbarkeit technischer Polymere und deren Einsatzmöglichkeiten als isolations- und Leichtbaumaterialien. Weiterhin plant das Fraunhofer-Institut, neue Verfahrenskonzepte zum Aufbau von Sandwichbauteilen mit Schaumkern sowie neue Werkstoffverbunde über den Einsatz von Funktions- und Verstärkungsstoffe zu entwickeln.

Neues Familienmitglied bei den Schaumextrusionsanlagen
"Mit der Schaumtandex ZE 30/KE 60 haben wir unser Produktportfolio um ein weiteres attraktives und hochwertiges Angebot ergänzt", erklärt Joachim Meyke, Bereichsleiter bei KraussMaffei Berstorff für den Bereich Schaumextrusion: "Damit bieten wir Forschungsinstituten und Entwicklungsabteilungen eine hervorragende und im Markt einzigartige Maschinenkombination. Die Schaumtandex ZE 30/KE 60 ist für kleine Ausstoßleistungen unter der Baureihe ZE 50/KE 120 positioniert.

Höchste Flexibilität durch den Zweischneckenextruder ZE 30 UTX
„Mit dem Zweischneckenextruder bietet KraussMaffei Berstorff einen echten Mehrwert für den Kunden“, freut sich Matthias Reimker, Produktmanager Schaumextrusionsanlagen. Der modular aufgebaute Zweischneckenextruder, der seine Weltpremiere zur Chinaplas 2011 hatte, ermöglicht die Verarbeitung sämtlicher Standard-Kunststoffe und vieler Hochtemperatur-Kunststoffe bis zu einer maximalen Temperatur von 350°C. Über Einspritzdüsen werden die flüssigen und umweltfreundlichen Treibmittel direkt in den Verfahrensraum des Zweischneckenextruders eingespritzt und eingemischt. Durch das große Gehäuse- und Schneckenprogramm kann der Extruder jederzeit für neue Prozessaufgaben nachgerüstet werden.

Verlässliche Technologie
Der Einschneckenextruder KE 60 ist standardmäßig mit der patentierten „Aktiven Schmelzedichtung“ ausgerüstet, sie verhindert eine Treibmittelleckage zum Getriebe. Der Extruder kühlt die treibmittelhaltige Schmelze bis knapp über den Erstarrungspunkt. Der anschließende Breitspritzkopf 150 formt die Schmelze zu einem Rechteckprofil bevor das Material durch den Druckabfall in der Atmosphäre aufschäumt. Ein Plattenkalibrator mit Rollenabzug formt eine Platte von etwa 300 mm Breite und einer Dicke von maximal 60 mm aus. „Die Laboranlage ist ein Downscaling der Produktionsanlagen mit sämtlichen technischen Features“, so Matthias Reimker. Alle Steuerungs- und Kontrollfunktionen sind über das zentrale Touchscreen-Bedienpult mit einem einfachen Tastendruck auszulösen. Das gesamte Bedienkonzept ist einfach und leicht verständlich aufgebaut. Diese einheitliche Bedienphilosophie findet der Anwender auch an den Produktionsanlagen von KraussMaffei Berstorff wieder.  



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