Russischer Schaumplattenhersteller Penoplex unterschreibt Rahmenvertrag

Großauftrag für Berstorff auf der K 2004

Gruppenbild mit Sekt: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Bernd Poltersdorf, Joachim Meyke, Andrej Volkov (alle Berstorff), Pepyn Dinandt (Vorsitzender der Geschäftsführung der mpm Gruppe), Manfred Reichel, Grigory Protosenya, Yuriy Chetaev (Penoplex)
Gelungener Messeabschluss: Manfred Reichel, Geschäftsführer Berstorff GmbH, und Grigory Protosenya, General Director Penoplex, bei der Vertragsunterzeichnung
22. Oktober 2004
Guter Messeabschluss für Berstorff. Das Unternehmen hat während der weltgrößten Kunststoffmesse K in Düsseldorf einen Großauftrag vom führenden russischen Hersteller von PS-Schaumplatten, Penoplex aus St. Petersburg, erhalten. Der Rahmenvertrag in Höhe von 8 Mio. € wurde direkt auf dem Messestand unterschrieben.
Als erstes wird Berstorff zwei komplette Schaumplattenanlagen liefern. Dazu gehören zwei Schaumtandexanlagen ZE 60/KE 150 und ZE 75/KE 250, mit einem Gesamtausstoß von weit über 1.000 kg/h, sowie das dazugehörige Nachfolgeequipment, wie Inline-Recycling- und Verpackungseinrichtungen.

Die neuen Schaumplattenanlagen sind Teil der Expansionsstrategie von Penoplex. Das Unternehmen begann 1998 in Kirischi in der Nähe von St. Petersburg mit der Produktion von XPS-Platten. Seit 2004 werden dort auch XPS-Profile gefertigt. Mit einer Jahresproduktion von 500.000 m³ und einem Marktanteil von mehr als 60 Prozent hat sich Penoplex als der führende Hersteller von XPS-Platten in Russland etabliert. Mit den von Berstorff gelieferten Schaumplattenanlagen, die für das neue Werk in Perm bestimmt sind, will Penoplex seine führende Marktposition weiter ausbauen. In Russland sind PS-Schaumplatten vor allem als Isoliermaterial für die Bauindustrie sowie als Ummantellungen für Erdöl- und Gasleitungen gefragt.

Die für Penoplex bestimmten Schaumtandexanlagen ZE/KE sind nach dem neuesten Stand der Technik ausgelegt: Sie verbinden die hervorragenden Mischeigenschaften der Zweischnecke ZE als Aufschmelzextruder mit den guten Eigenschaften der Einschnecke KE als Kühlextruder in einer Anlage. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, auch CO2 als umweltverträgliches Treibmittel einzusetzen.




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