 |  | | KraussMaffei Berstorff Schaumtandex-Anlagenkombination
mit einem Zweischnecken- und einem Einschneckenextruder
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|  |  |  | | GTZ realisiert bei einem bei chinesischen XPS-Platten-Produzenten eine ZE75/KE250-Schaumtandex-Anlage
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Herstellung
von FCKW- und HFCKW-freien Wärmedämmplatten aus Polystyrolschaum
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Hannover, 12. August
2009
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Die
deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH ermöglicht die
erstmalige Lieferung einer Schaumtandex-Anlage ZE75/KE250 von KraussMaffei
Berstorff zur Herstellung von XPS-Schaumplatten an einen chinesischen
XPS-Hersteller. Die Förderung des Projektes erfolgt im Rahmen der Internationalen
Klimaschutzinitiative (IKI) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen
Bundestages. Auf der Anlage sollen Wärmedämmplatten aus extrudiertem
Polystyrolschaum (kurz XPS) in unterschiedlichen Dicken unter Einsatz des
umweltfreundlichen Treibmittels CO2 hergestellt werden. Hintergrund
ist die Reduzierung des Einsatzes der umweltschädigenden
“Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe“ (FCKW) und der “teilhalogenierten
Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe“ (HFCKW), die heute noch in vielen Ländern der
Welt als Treibmittel eingesetzt werden.
In
China erfüllen mehrere Milliarden Quadratmeter Gebäudefläche nicht die im Jahr
2001 eingeführten Energiesparvorgaben der Regierung. Speziell in Nord-China
werden durch ungedämmte Hausfassaden enorme Mengen an Heizenergie nutzlos
vergeudet und die Umwelt somit unnötig strapaziert. Bei den wenigen isolierten
Gebäuden kommen hauptsächlich XPS-Dämmstoffplatten zum Einsatz, bei deren
Produktion umweltschädliches HFCKW (wie z.B. R22/R142b) als Treibmittel
eingesetzt wurde. Das aus diesen Platten entweichende Treibmittel schädigt die
Ozonschicht, hat zusätzlich ein hohes Treibhauspotenzial und führt so zur
gefürchteten Klimaerwärmung.
Die
Extrusionsanlage vom Typ Schaumtandex ZE75/KE250 ermöglicht den Einsatz
umweltfreundlicher Treibmitteltechnologien (wie zum Beispiel CO2).
Die Anlage von KraussMaffei Berstorff besteht aus einem Zweischneckenextruder
ZE75 als Primär- und einem Einschneckenextruder KE250 als Sekundärextruder. Der
ZE75 als Aufschmelzextruder hat eine Ausstoßleistung von bis zu 1.000 Kilogramm
in der Stunde. Dank der exzellenten Mischwirkung des Zweischneckenextruders
können Rezepturen mit bis zu acht Komponenten verarbeitet werden. Der
nachgeschaltete Kühlextruder KE250 sorgt für eine optimale Abkühlung der
treibmittelhaltigen Schmelze. Durch neue Schneckengeometrien können höhere
Durchsätze erzielt und ein hochwertiger, feinzelliger XPS-Schaum produziert
werden. Die Plattenbearbeitungsanlage liefert kontinuierlich Platten in
unterschiedlichen Längen und Dicken und umseitig gefrästen Kantengeometrien.
Die Produktionsleistung der neuen Anlage beträgt 200.000 Kubikmeter pro Jahr.
Hintergrundinformation GTZ
Als weltweit tätiges
Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige
Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
(GTZ) GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer
entwicklungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische,
wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten
Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter
schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen
nachhaltig zu verbessern.

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