 |  | | Messgerät und Endoskopiekamera liefern Daten über den Zustand der Zylinderbohrung in einem KraussMaffei Berstorff-Zweischneckenextruder
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| Innovative
Messtechniken für Extruderbohrungen
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Hannover,
25. November 2009
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Wie lange kann mit einem
verschlissenen Zylinder noch eine hohe Produktqualität hergestellt werden? Wann
kommt es durch die Abnutzung zu einem Getriebeschaden? Die regelmäßige
Verschleißmessung der Zweischneckenextruder-Achterbohrung von KraussMaffei
Berstorff gibt Antwort auf diese brennenden Fragen. Mit Hilfe eines Endoskops
und eines Gehäusebohrungs-Messgerät stellt das KraussMaffei
Berstorff-Serviceteam schnell und zuverlässig die Abnutzung in den
Zylinderbohrungen fest und liefert so frühzeitig Daten über den Zustand des
Zylinders.
Um Verschleiß in den Zylindern
festzustellen und genau zu lokalisieren, mussten die Verfahrenseinheiten noch
vor kurzem während einer längeren Stillstandsphase auseinandergebaut werden.
Das ist heute nicht mehr so. „Mit unseren speziellen Messgeräten in Verbindung
mit einer schnellen Software können wir eine vollständige Verschleißuntersuchung
innerhalb weniger Stunden realisieren“, so KraussMaffei Berstorff-Kundenberater
Adrian Mann. „Viele Kunden nutzen unseren Service zur vorbeugenden Wartung um
größere Getriebeschäden, Qualitätsmängel bei den Produkten oder
Durchsatzreduzierungen zu vermeiden“, erklärt der Kundenberater weiter.
Genaue Messmethode
Das
Gehäusebohrungs-Messgerät stellt den Verschleiß in den Achterbohrungen durch
Messung des Innendurchmessers fest. Die Sensoren messen die tatsächlichen
vorhandenen Bohrungsdurchmesser über die gesamte Verfahrensteillänge. An jeder
Messstelle, das heißt alle 5 Millimeter, werden versetzt um 60 Grad drei
Messungen vorgenommen, wobei die Sensoren an verschiedenen Positionen messen.
Als Ergebnis stehen die Innendurchmesser in sechs Spuren und einer axialen
Auflösung von 5 mm zur Verfügung. Aus den jeweiligen Durchmesserwerten wird
über die Auswertesoftware der Verschleiß errechnet. Die frühzeitige
Verschleißmessung beugt neben möglichen Produktionsfehlern auch Schäden am
Extruder selbst vor.
Um
zusätzlich eine genaue Analyse über die Beschaffenheit der Oberfläche vornehmen
zu können, wird nach der Durchmessermessung der Messmolch mit einer
Endoskopiekamera ausgestattet. Die Kamera liefert gestochen scharfe Bilder und
Filme vom Oberflächenzustand der Achterbohrung. Eine abschließende Vermessung
der Schneckenstränge rundet das Programm ab. Danach werden die Ergebnisse der
Messungen und der Endoskopie in Form eines aussagekräftigen Gutachtens zusammen
gestellt. Darin enthalten sind eine grafische Darstellung des
Innendurchmessers, eine bebilderte Beschreibung des vorgefundenen Zustandes der
geprüften Zylinder und Schnecken sowie eine Handlungsempfehlung.

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