| 17. August 2005 |  | | Berstorff und die Krauss-Maffei Kunststofftechnik werden ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kunststoff- und Gummitechnik mit der chinesischen Universität Qingdao verstärken. Im Beisein des Forschungsministers der Provinz Shandong, Jiang Daixiao, unterzeichneten beide Unternehmen am Mittwoch in München mit der Technischen Universität Qingdao (Provinz Shandong) eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung auf dem Gebiet neuer Materialien der Kunststoff- und Gummitechnik. |  | Erstes gemeinsames Projekt wird ein Fachsymposium zum Thema Neue Technologien in der Kunststofftechnik für die Automobil-, Transport- und Verpackungsindustrie vom 13. bis 15. Oktober 2005 in Qingdao sein, an dem Berstorff und Krauss-Maffei als Mitorganisatoren teilnehmen. „China ist nicht nur der wichtigste Markt in Asien, sondern auch weltweit der Markt mit dem größten Potenzial. Wenn wir hier dauerhaft erfolgreich sein wollen, brauchen wir verlässliche Partner in China“, so die übereinstimmende Meinung von Berstorff Geschäftsführer Manfred Reichel und Krauss-Maffei Geschäftsführer Josef Märtl.

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 |  | | Im Berstorff Technikum ließen sich die Gäste aus Shandong die Details der neuen Profilanlage zur Herstellung von Gummiprofilen erklären. Zweiter von rechts, Jiang Daixiao, Forschungsminister der Provinz Shandong. |  |
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|  |  | Auf Einladung beider Unternehmen hat eine siebenköpfige Delegation aus der Provinz Shandong Deutschland besucht. An der Spitze der Delegation steht der Forschungsminister der Provinz Shandong, Jiang Daixiao, sowie die Professoren der Technischen Universität Qingdao, Gao Qing und Zhao Shugao.
Zunächst war die chinesische Delegation zwei Tage zu Gast bei Berstorff in Hannover. Auf dem Programm stand u. a. ein Gespräch mit dem Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Joachim Werren, und ein Besuch im Deutschen Institut für Kautschuktechnik. Beim Werksbesuch präsentierte Berstorff u.a. sein neues Technikum für Folien- und Plattenversuche sowie die neue Technikumsanlage zur Herstellung von Gummiprofilen.

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 |  |  | | China zu Gast: v.l.n.r. Prof. Gao Qing (Universität Qingdao), Herr Jiang Daixiao (Minister der Provinz Shandong), Josef Märtl (Geschäftsführer Krauss-Maffei), Manfred Reichel (Geschäftsführer Berstorff), Prof. Zhao Shugao (Universität Qingdao) |  |
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|  | Bei Krauss-Maffei in München bekamen die chinesischen Gäste eine umfassende Präsentation über das Unternehmen und das technische Know-how in den Maschinentechnologien Spritzgießtechnik, Reaktions- und Extrusionstechnik.
Abgerundet wurde das Programm mit einem Werksbesuch u. a. im Technikum von Krauss-Maffei und in der neuen CX-Fabrik. Zum Auftakt ihres München-Aufenthaltes wurde die chinesische Delegation begrüßt von Dr. Holger Engelmann, Geschäftsführer der mpm Holding, der Muttergesellschaft von Berstorff und Krauss-Maffei.

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| Mehr über die Universiät Qingdao und die Provinz Shandong |  | Die Technische Universität Qingdao in der Provinz Shadong wurde 1950 gegründet. Zur Zeit studieren rund 20.000 Studenten in Qingdao, davon rund 6000 in den Fächern Chemie-Ingenieurwesen, Verfahrens- Kunststoff- und Kautschuktechnik. Mehr als 80 Prozent der Chemie-Ingenieure und Manager, die heute bei den 120 größten Kunststoff- und Kautschukunternehmen Chinas arbeiten, haben in Qingdao studiert. Die Universität pflegt eine enge wissenschaftliche Partnerschaft zu Deutschland. 1995 gründete die Universität Qingdao gemeinsam mit der Universität Paderborn die Chinesisch-Deutsche-Technische Fakultät (CDTF). Seit 2003 hat Berstorff Kontakte zur Universität Qingdao. Im Dezember 2004 veranstaltete das Unternehmen gemeinsam mit der Universität ein Reifensymposium in Qingdao.
Die Provinz Shandong an der chinesischen Ostküste ist mit 91,3 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Provinz in China. Das Bruttoinlandsprodukt Shandongs beträgt 1,24 Billionen Renminbi. Shandong nimmt damit in der Wirtschaftsleistung den dritten Platz unter allen chinesischen Provinzen ein. Die wichtigsten Industriezweige sind die petrochemische Industrie, die Nahrungsmittel- und Textilindustrie, die Eisen- und Stahlindustrie sowie die Kautschuk verarbeitende Industrie und der Maschinenbau.

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