Systemlösungen aus einer Hand

Hochleistungs-Gummiextruder für die Schlauchherstellung
Gummischläuche für unterschiedlichste Anwendungen
KraussMaffei Berstorff Extrusionsanlagen zur Herstellung von Gummischläuchen
Hannover, 8. Juni 2010
Die vielen verschiedenen Einsatzgebiete von Gummischläuchen verlangen unterschiedlichste Anlagentechnik für die Herstellung. KraussMaffei Berstorff weiß das sehr genau und bietet deshalb maßgeschneiderte Schlauchextrusionsanlagen an. Angefangen von der Projektierung über die Herstellung der verschiedensten Maschinenkomponenten bis hin zur Inbetriebnahme ganzer Fertigungsanlagen.

Schläuche sind hochanspruchsvolle Verbindungselemente und müssen zuverlässig ihre Funktion erfüllen. Sie unterliegen hohen thermischen und mechanischen Belastungen. Im Bereich der Automobilindustrie stellen die KraussMaffei Berstorff-Anlagen vorrangig Schläuche für Abgassysteme, Antriebsstränge, Ölkühlungen, Kupplungen, Bremssysteme, Heizungen/Kühlungen, Klimaanlagen, Kraftstoffzuführungen, Lenkungen und Fahrwerken, Luftführungen und Ansaugschläuchen. Außerdem bietet der Maschinenhersteller Anlagenkonzepte für die Produktion von Hydraulikschlauchleitungen für Drücke bis zu 420 bar, Autogen-, Bau- und Förderschläuche, Schläuche für Lebensmittel-, Getränke-, Kosmetik- und Pharmaindustrie, Chemie- und Betankungsschläuche an. In den letzten Jahren lieferte KraussMaffei Berstorff 6 komplette Schlauchextrusionsanlagen an internationale Kunden.

Schlauchherstellung – ein komplexer Prozess
Am Anfang der Produktion von Schläuchen extrudiert ein Gummiextruder, der Baugröße 90 oder 120 mm Schneckendurchmesser, mit Querspritzkopf eine luftdichte Innenschicht auf einen Kunststoffdorn, der dem Innendurchmesser des fertigen Schlauchs entspricht. Anschließend wird der Schlauch mit textilen oder metallischen Festigkeitsträgern, Geflecht oder Gestrick, ummantelt. Die sichere Materialverbindung von Elastomer und Gewebe ist die wichtigste Voraussetzung, damit ein Schlauch den hohen Anforderungen standhält und gleichzeitig flexibel bleibt. Nun folgt die Außenschicht aus Kautschuk. Die nächste Fertigungsstufe ist das Bandagieren des Schlauches mit einem Festigkeitsträger für die Vulkanisation. In der Autoklave wird unter Druck bis zu 12 bar und bei Temperaturen von 165 bis 200 Grad Celsius aus der bislang plastischen Kautschukmischung jetzt elastischer Gummi. Die Bauteile des Schlauchs werden dabei unlösbar miteinander verbunden. Der nächste Fertigungsschritt ist das Entfernen der Oberflächenbandage und des Innendorns. Bandage und Innendorn werden bei KraussMaffei Berstorff-Anlagen gereinigt und wieder verwendet. In der Qualitätskontrolle testen unterschiedliche Systeme basierend auf den geltenden Normen die Druckbelastung, -pulsation, die mechanische- und thermische Belastung. Erst nachdem der Schlauch die umfangreiche Qualitätskontrolle bestanden hat, wird er konfektioniert und ausgeliefert.

Mit der umfassenden verfahrenstechnischen Kompetenz in Sachen Kautschukverarbeitung und die Kompetenz im Anlagenbau realisiert KraussMaffei Berstorff die Schlauchextrusionsanlagen nach Kundenwunsch. Zum Lieferprogramm gehören die kompletten Kernmaschinen der Anlage, das Prüflabor mit unterschiedlichen Stationen und Reinigungs- und Recylingequipment für Bandage und Kunststoffkern. Umfassende Schulungen, Ersatzteilversorgung, Produktionsunterstützung und Wartung sind in dem Komplettpaket mit eingeschlossen.



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