 |  | | Betriebskostenvergleich für die
Compoundierung von PA 6 mit 30% Glasfasern
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KraussMaffei Berstorff
Zweischneckenextruder ZE 60 UTX mit einer Drehzahl von 600 U/min zum
energieeffizienten Compoundieren.
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Größerer Extruder
amortisiert sich rasch und zeichnet sich durch verfahrenstechnische Vorteile
aus
|  | | Hannover, 8. Juni 2010
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KraussMaffei Berstorff GmbH zeigt auf der diesjährigen K einen
Zweischneckenextruder ZE 60 A UTX mit einer maximalen Drehzahl von 600 U/min,
sowie aktiven und passiven Maßnahmen, zur Steigerung der Energieeffizienz. In
umfangreichen Testreihen konnten die Extruderspezialisten aus Hannover
ermitteln, dass es für viele Verfahrensaufgaben energiesparender ist, einen
größeren Extruder bei mittlerer Drehzahl anstelle eines kleinen Extruders bei
hoher Drehzahl zu betreiben.
Seit einigen Jahren bieten
verschiedene Maschinenbauer Compoundierextruder mit hohen Drehzahlen von bis zu
1.800 U/min an, da sie hohe Durchsatzleistungen mit vergleichsweise kleiner Maschinengröße
vereinen. Nicht berücksichtigt wurde jedoch, dass die dafür benötigte hohe
Antriebsleistung energetisch nicht mehr optimal ist und hohe Verlustleistungen
beinhaltet. Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Energiekosten und dem
größer werdenden Interesse an energiesparenden Verarbeitungsmaschinen haben
sich die Experten von KraussMaffei Berstorff mit dieser Thematik auseinander
gesetzt und konnten nachweisen, dass es aus energetischer Sicht häufig sinnvoll
ist, einen größeren Extruder einzusetzen und diesen mit einer geringeren
Drehzahl zu fahren. So ergab sich zum Beispiel bei der Compoundierung von PA 6
mit 30% Glasfasern und einer Ausstoßleistung von 2.100 kg/h mit einem ZE 60 A
UTX und 1.200 U/min ein Energiebedarf von 0,21 kWh/kg, während das nächst
größere Maschinenmodell, ein ZE 75 A UTX bei 600 U/min nur 0,18 kWh/kg
verbraucht. Unter Berücksichtigung höherer Anschaffungs- und Unterhaltskosten
für den größeren Extruder ergeben sich Amortisationszeiten bezogen auf die
reine Investition von circa 2 Jahren, je nach Energiekosten.
Um die Energieeffizienz noch
weiter zu erhöhen, hat KraussMaffei Berstorff bei den Zweischneckenextrudern
den Antriebsstrang und die Extruderbeheizung optimiert, wodurch sich der
Extruder-Wirkungsgrad erhöht.
Bessere Produktqualität und geringerer Verschleiß
Aus der Nutzung eines größeren
Extruders ergeben sich neben den energetischen Vorsprung weitere Vorteile: Die
Betriebssicherheit des Gesamtprozesses ist bei geringeren Drehzahlen deutlich
höher als bei hohen, woraus sich eine unterbrechungsfreie und damit sehr
effiziente Produktion ergibt. Zusätzlich sorgt die größere Schneckenkanaltiefe des
größeren Extruders bei vergleichbarer Verweilzeit für eine geringere
mechanische Belastung des verarbeiteten Rohstoffes und damit für eine hohe Endproduktqualität.
Die mittleren Drehzahlen verringern
in Verbindung mit der größeren Schneckenkanaltiefe den Verschleiß deutlich an
Schnecken- und Zylinderelementen. Für den Compoundeur bedeutet das, verlängerte
Maschinenstandzeiten und geringere Wartungskosten. Dies gilt selbst bei der
Verarbeitung abrasiver Materialien wie Glasfaser verstärkte Thermoplaste.
Auf der K ist der gleichlaufende
Zweischneckenextruder ZE 60 A UTX in eine Komplettanlage in Modulbauweise
integriert. Compoundieranlagen aus Hannover, die nach dem Baukastenprinzip
konzipiert sind, zeichnen sich durch eine verkürzte Montagezeit auf der
Baustelle bei geringen Gesamtbaukosten aus.

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